Eigenprojekt · Kurzfilm · 2020
Orbybot / Snowbot 21
Von einer Handskizze zum vollständigen 3D-Kurzfilm: Orbybot ist meine eigene Figur. Für Snowbot 21 habe ich seine Welt entwickelt und die Produktion selbst umgesetzt, von der Geschichte und dem Character Design bis zu Animation und Compositing. Das Ergebnis: eine Schlittenfahrt mit Charakter und einem ziemlich eigenwilligen Verlauf.
Klassische 3D-Produktion · ohne generative KI
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Selbst gebaut. Schritt für Schritt.
Snowbot 21 entstand 2020 vollständig ohne generative KI. Ich habe die Figur und ihre Welt selbst aufgebaut, texturiert, geriggt und animiert. Dazu gehören auch prozedurale Verfahren und Simulationen: Sie sind Teil der klassischen 3D-Produktion.
- Modell, Rigging und Animation
- Cinema 4D, unter anderem mit Character Tools, MoGraph, Fields, Volume, Thinking Particles und Dynamics.
- Texturen und Oberflächen
- Substance Painter, BodyPaint 3D und Cinema 4D. Grafische Texturelemente entstanden in Illustrator.
- Schnitt und Postproduktion
- Adobe Premiere Pro für den Schnitt; After Effects, Photoshop und Illustrator für die Postproduktion.
- Ton und Rendering
- Adobe Audition für die Tonspur. Rendering auf RebusFarm.
Die Werkzeuge und der Entstehungsprozess sind im RebusFarm-Interview von 2020 beschrieben. Premiere Pro ergänzt die hier dokumentierten Produktionsangaben. Tonquellen und weitere Beiträge stehen in den Credits.
Es begann auf Papier.
Ich hatte Orbybot gezeichnet und meiner Frau die Skizze gegeben. Sie bewahrte sie jahrelang in ihrem Portemonnaie auf. Irgendwann wollte ich wissen, wie sich dieser kleine Roboter bewegen würde. Beim Modellieren war mir wichtig, dass seine Mechanik nachvollziehbar bleibt. Orbybot sollte so aussehen, als könnte man ihn tatsächlich bauen.

Ein Film aus einer Hand.
Geschichte, Storyboard, Modelle, Rigging, Animation, Licht, Schnitt und Compositing: Snowbot 21 habe ich selbst entwickelt und umgesetzt. Die Figur war bereits da. Für ihren ersten Film suchte ich eine einfache Handlung, die durch Bewegung, Timing und eine kleine Wendung trägt.
Die Schlittenstrecke gab den Ablauf vor. Zunächst legte ich Gelände und Kameras grob an, dann arbeitete ich an der Fahrt und den Reaktionen der Figur. Erst danach kamen die Details der Winterlandschaft hinzu.
Drei kurze Experimente
Eine Figur, weitere Ideen.
Neben dem Film sind diese kurzen Szenen entstanden. Hier lässt sich Orbybot auch in kleinen Bewegungsstudien und Loops erleben. Die Clips starten per Klick, zunächst ohne Ton.
Carrot Cylinder
Ein kurzer Versuch mit Orbybot, Karotte und Zylinder.
Klassische 3D-Produktion · ohne generative KI
TreeBot
Eine weitere kleine Szene aus Orbybots Winterwelt.
Klassische 3D-Produktion · ohne generative KI
Sled Ride
Bewegung und Timing rund um die Schlittenfahrt.
Klassische 3D-Produktion · ohne generative KI
Orbybot von allen Seiten.
Die Modellrotation zeigt Proportionen, Bauteile und Materialien der Figur im Zusammenhang.
Klassische 3D-Produktion · ohne generative KI
Die Figur im Detail.
Die einzelnen Bauteile liegen auf einer gemeinsamen UV-Texturkarte. So lassen sich Lackierung, Markierungen und Gebrauchsspuren über die gesamte Figur abstimmen. Modell, Material und Bewegung sollen zusammen dieselbe Figur erzählen.

Klassische 3D-Produktion · ohne generative KI
Was aus der eigenen Arbeit weitergeht.
Beim späteren NAO-Auftrag konnte ich auf die Erfahrung mit Orbybot zurückgreifen. Besonders der Aufbau des Rigs ließ sich auf die neue Aufgabe übertragen. Heute beschäftige ich mich wieder mit Orbybot, unter anderem mit interaktiver Bewegung und Physik in Godot. Diese Weiterentwicklung ist in Arbeit.
Produktion und Quellen
Konzept, Gestaltung und Filmproduktion: Patrick Schürfeld. Tonspur in Adobe Audition aus eigenen Klängen und Audiojungle-Material; Jodel-Part: Julien Apelian’s Audio Colors. Rendering: RebusFarm.
ps-ixel